Hundesport mit dem RidgebackPrägungsspieltage, Welpenspielstunden Team-Test-Prüfung, Begleithund-Prüfung Bei allen folgenden Sportarten ist darauf zu achten, dass der Ridgeback nicht körperlich überfordert wird. Er sollte für Sprünge, sehr schnelles oder ausdauerndes Laufen und Wettkämpfe ausgewachsen, also mindestens 18 Monate alt, und gesund (evt. vom Tierarzt untersuchen lassen) sein. Teilweise lassen sich die Sportarten aber schon im Welpenalter langsam und spielerisch erlernen. weitere Sportarten und Freizeitbeschäftigungen
Gehen Sie nur auf einen Hundeplatz, auf dem Sie und Ihr Hund einfühlsam unterwiesen werden und keinesfalls der Hund gedrillt wird! Es soll nicht mit Gebrüll, Zwang und übertriebenen Strafen gearbeitet werden. Gut ist, wenn der Hundeplatz schon für die Welpen Prägungsspieltage oder Welpenspielgruppen anbietet, wo der Welpe schon den Umgang mit Artgenossen, fremden Menschen und der Umwelt üben kann und schon die ersten Kommandos spielerisch erlernt (z.B. "Sitz", "Platz", "Steh", "Hier", "Nein"). Hier liegt die Betonung auf "spielerisch"! Es darf kein Exerzieren mit Welpen stattfinden! Auch später ist es für die Entwicklung des Sozialverhaltens aller Hunde wichtig, dass ihnen die Gelegenheit zu freiem Laufen und Spielen vor oder nach den Übungsstunden gegeben wird.
Was können Sie mit Ihrem Ridgeback machen? Wie oben schon beschrieben kann man mit dem Besuch von Prägungsspieltagen oder Welpenspielstunden beginnen. Hier sollten immer erfahrene Trainer zur Verfügung stehen um den Hundehalter zu beraten, sein Verhalten evt. zu korrigieren. Zu große und wilde Junghunde müssen in einer eigenen Gruppe von den Welpen und kleineren Hunden getrennt werden, damit diese nicht überrannt oder terrorisiert werden. Ein oder mehrere erwachsene Hunde (Rüden wie Hündinnen) mit gutem Sozialverhalten und sicherem Wesen können bei der Erziehung der Welpen und Junghunde und als Vorbilder für diese sehr wertvoll sein! Man sollte nicht zu ängstlich sein und dem Welpen die Gelegenheit zu eigenen Erfahrungen geben, ein überbehüteter Welpe wird oft zu einem unsicheren, ängstlichen Hund. Andererseits können schlechte Erfahrungen in diesem Alter das Gleiche bewirken. Es ist wichtig, Chancen zu nutzen ohne das Risiko zu groß werden zu lassen. Erziehungskurse mit Ziel einer Team-Test-Prüfung oder einer Begleithunde-Prüfung schließen sich an das spielerische Lernen an. Jetzt geht es ernsthafter zu, aber auch hier wird ohne Druck und übertriebene Strafen gearbeitet. Der Hund muss motiviert sein und Spaß an der Arbeit haben. Der Rhodesian Ridgeback sollte hier auf keinen Fall zu früh gefordert werden, da er ein Spätentwickler ist. Er ist aber andererseits sehr gelehrig und lernt sehr schnell, wenn man sich ihm verständlich machen kann und ihn spielerisch und freudig lernen lässt. So kann man sicher schon mit einem ca. 6-7 Monate alten Ridgeback einen gut geführten Kurs beginnen. Falscher Ehrgeiz den Zeitpunkt der Prüfung betreffend ist aber zu vermeiden. Solange der Hund mit Freude lernt und voll bei der Sache ist, ist das Tempo richtig. Man muss also nur seinen Hund beobachten, um zu merken, ob er über- beziehungsweise unterfordert ist. Je jünger der Hund ist, desto kürzer sollten die Übungseinheiten sein, da er sich nicht so lange konzentrieren kann. Allgemein gilt, zwei mal 20 - 30 Minuten bringen mehr als eine ganze Stunde am Stück. Beim Üben zuhause sollte man sogar noch kürzere Übungsphasen in die Spaziergänge einbauen. Zum Beispiel drei mal 5 Minuten verschiedene Übungen mit Spielunterbrechungen und freiem Laufen. Bei allen folgenden Sportarten ist darauf zu achten, dass der Ridgeback nicht körperlich überfordert wird. Er sollte für Sprünge, sehr schnelles oder ausdauerndes Laufen und Wettkämpfe ausgewachsen, also mindestens 18 Monate alt, und gesund (evt. vom Tierarzt untersuchen lassen) sein. Teilweise lassen sich die Sportarten aber schon im Welpenalter langsam und spielerisch erlernen. Breitensport beinhaltet verschiedene Disziplinen.
Diese Sportarten sollten aber immer als Spaß angesehen werden, es darf nicht so weit
kommen, dass das Wettkampfergebnis über den Hund gestellt wird. Agility
ist der "Spaß-Sport"! Hier
wird der Hund körperlich wie geistig gefordert, das Verständnis zwischen Hund und
Hundeführer wird verbessert und das gegenseitige Vertrauen gestärkt. Das Selbstvertrauen
des Hundes wird durch die selbständige Bewältigung von Aufgaben gestärkt. Diesen Effekt
kann man schon sehr früh, im Welpenalter, nutzen. Natürlich dürfen alle Sprünge erst
mit dem erwachsenen Hund geübt werden, aber andere Hindernisse eignen sich zum
spielerischen Erlernen im Welpenalter. Hierzu gehört der Tunnel, der bei Welpen sehr
beliebt ist. Kennt der Hund einmal den Tunnel, ist auch das Erlernen des Sack-Stofftunnels
kein großes Problem. Der Laufsteg kann ebenfalls früh geübt werden, natürlich immer
mit zwei links und rechts nebenher gehenden Personen, die einen evt. Absturz verhindern. Als weitere Sportarten
und Freizeitbeschäftigungen für den Ridgeback eignen sich
Fährtenarbeit und evt. eine Jagdhundeausbildung,
in einigen Ländern werden für Ridgebacks auch Coursings durchgeführt.
Hier wird ein künstlicher Hase auf einer Schiene durch ein Gelände mit Hindernissen und schnellen
Richtungswechseln gezogen, den der Hund verfolgt. Einige Ridgebacks in
verschiedenen Ländern haben sich als Rettungshunde bewährt. Viele
Ridgebacks schwimmen sehr gerne, vor allem, wenn sie es früh gelernt
haben. Andere sind aber auch extrem wasserscheu. Bei entsprechender Gewöhnung und
Ausbildung sind Ridgebacks sehr gute Reit- und Fahrradbegleiter und auch Begleiter
beim Joggen, diese Sportarten kommen ihrem Laufbedürfnis entgegen, sind aber
etwas einseitig, deshalb nicht alleine zu betreiben. Zur Abwechslung müssen hier Aufgaben
für den Geist gefunden werden und Kontakt zu anderen Hunden gewährt werden (das ist
immer wichtig!). |